Wohnraum in Luxemburg wird teurer. Der Kaufpreis für Häuser ist laut Luxemburger Tagesblatt gegenüber dem Vorjahr um fast vier, der für Wohnungen um fünf Prozent gestiegen.
Auf dem Luxemburger Wohnungs- und Häusermarkt dreht sich die Preisspirale wieder nach oben. Deutlich gestiegen ist im zweiten Quartal 2010 das Angebot an Wohnungen - und zwar um 7,48 Prozent. Bei den Ein-Zimmer-Wohnungen lag das Plus gar bei 18,22 Prozent. Ganz anders der Häusermarkt: Dort ist das Angebot gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,21 Prozent eingebrochen. Statt 9.200 Häusern standen Ende des zweiten Quartals nun mehr 7.610 Häuser zum Verkauf.
Das stark gesunkene Angebot hat jedoch nicht zu einer Preisexplosion für Häuser geführt. Sie verteuerten sich zwar um 3,88 Prozent, doch fällt der Preisanstieg für Wohnungen mit 5,09 Prozent wesentlich deutlicher aus.
Den stärksten Preisanstieg verzeichnet die Hauptstadt. Ansonsten gilt: Im Süden des Landes sind Kauf- und Mietpreise deutlich höher als im Norden des Landes. Im Schnitt kostet ein Haus im Großherzogtum zurzeit 565.936 Euro.
Quelle: Trierischer Volksfreund vom 04./05.09.2010