Immobilien-Marktinfo: Immobilienkauf lohnt sich auch weiterhin in Trier
Immobilienkauf in Trier lohnt sich weiterhin

Kontakt

info@gilbers-baasch.de

Tel.: +49 (651) 99 55 200
Fax: +49 (651) 99 55 20 55

>> Kontaktformular

Kaufen lohnt sich – trotz steigender Zinsen

Die Zinsen für Baugeld sind im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent gestiegen. Der Attraktivität selbst genutzter Immobilien schadet das nicht – der Kauf der eigenen vier Wände lohnt sich nach wie vor.

Rund 1,3 Prozent – so viel zahlen Häuslebauer derzeit für Hypothekendarlehen mit zehnjähriger Laufzeit. Möchten sie sich die aktuell günstigen Konditionen für 15 Jahre sichern, fallen 1,8 Prozent Zinsen an; bei 20 Jahren sind es 2,1 Prozent. Damit sind die Zinsen für Immobiliendarlehen im Vergleich zum Tiefststand im Herbst 2016 um rund 30 Prozent gestiegen, hat das Internetportal Biallo ermittelt. So zahlten Bauherren im Oktober 2016 lediglich 1,03 Prozent Zinsen für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung.

 

Immobilien bleiben attraktiv

Die Zinsteuerung kann der Attraktivität einer selbst genutzten Immobilie jedoch nichts anhaben. Der Grund: Kaufen ist nach wie vor günstiger als Mieten. Im Schnitt sparen Immobilienkäufer im Vergleich der monatlichen Aufwendungen 33 Prozent gegenüber Mietern – und das trotz der leicht gestiegenen Hypothekenzinsen und auch trotz der gestiegenen Kaufpreise. Das geht aus dem aktuellen Wohnkostenreport hervor, den die Immobiliengesellschaft Accentro Real Estate in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln erstellt hat.

Selbst in den sieben größten Städten Deutschlands – das sind Berlin, Hamburg und München, Köln, Frankfurt am Main sowie Stuttgart und Düsseldorf – in denen die Kaufpreise in den vergangenen Jahren überproportional stark gestiegen sind, bleibt Wohneigentum weiter attraktiv. So müssen Mieter in der Bundeshauptstadt derzeit durchschnittlich 8,12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche bezahlen. Käufer kostet die Finanzierung derselben Fläche Wohneigentum dagegen nur 5,20 Euro – und das inklusive Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Maklergebühren. Berliner Käufer sparen damit im Schnitt 36 Prozent gegenüber Mietern. Und auch in den anderen deutschen Metropolen lag der Vorteil selbst genutzter Immobilien gegenüber den monatlichen Mietaufwendungen zwischen 40 Prozent in Hamburg und 23 Prozent in Stuttgart.


Niedrigzinsphase schafft Möglichkeiten

"Dank der Niedrigzinsphase ist es in vielen Städten möglich, eine durchschnittliche Wohnung in 35 Jahren inklusive Zins, Tilgung und Instandsetzung abzubezahlen, ohne dabei finanziell stärker als ein Mieter belastet zu werden", schreiben die Autoren der Studie. So entstünde selbst bei später höheren Zinsen für die Anschlussfinanzierung für 93 Prozent der Haushalte kein Mehraufwand. Dafür hatten die Experten einen Hypothekenzins für die Anschlussfinanzierung von 4,5 Prozent zugrunde gelegt – eine Größe, die binnen Zehn-Jahres-Frist nicht unmöglich ist, lagen die Zinsen für Baugeld mit zehnjähriger Zinsbindung doch vor Ausbruch der Niedrigzinsphase bei etwa fünf Prozent, Anfang der 90er Jahre gar bei 7,5 Prozent.

In nächster Zeit jedoch bleiben die Zinsen für Immobilienfinanzierungen niedrig. So rechnen die Volkswirte der Deutschen Bank in ihrem Marktausblick Baufinanzierung damit, dass die Zinsen für fünf- bis zehnjährige Darlehen bis Ende 2018 auf rund 1,9 Prozent steigen könnten. Zu ähnlichen Prognosen kommt auch Max Herbst, Zinsexperte der FMH-Finanzberatung in Frankfurt: "Ich gehe davon aus, dass die Bauzinsen im Januar nochmals leicht nachgeben werden, um etwa 0,1 Prozentpunkte, aber im Laufe des Jahres 2018 um 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte steigen werden." Die Gründe sieht Herbst in der anziehenden Inflationsrate im EU-Raum, in der eingeleiteten Zinswende der Europäischen Zentralbank und in der Steuerreform der USA, die Geld anziehen wird.

Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank, glaubt indes, dass ein signifikanter Anstieg der Baugeldzinsen weiter auf sich warten lassen wird: Im Jahr 2018 sollten sich die Kapitalmarktzinsen noch seitwärts bewegen, meint der Ökonom. Krämer zufolge halte die hohe Arbeitslosigkeit im Euroraum Inflation weiterhin niedrig. Aus diesem Grund würde die Europäische Zentralbank den Leitzins auch im Jahr 2018 nicht erhöhen; sie sei lediglich gezwungen, ihre Anleihekäufe zurückzufahren. "Schaut man aber über das Jahr 2018 hinaus, steigt das Risiko, dass die Kapitalmarktzinsen wieder steigen", so Krämer.

 

Lange Zinsbindung vereinbaren

Doch auch wenn die Zinsen im kommenden Jahr um 0,5 bis 0,75 Prozent steigen – eine Zinswende ist das nicht. Baugeld bleibt damit nach wie vor günstig. Diese attraktiven Konditionen sollten sich Häuslebauer jedoch möglichst langfristig sichern. Mit Darlehenslaufzeiten von mehr als zehn Jahren und anfänglichen Tilgungen von über zwei Prozent verringern sie die Gefahr, bei der Anschlussfinanzierung aufgrund gestiegener Zinssätze in die Schuldenfalle zu tappen. Denn je höher die anfängliche Tilgung, desto niedriger sind die Restschulden, wenn die Zinsbindung abgelaufen ist.
 durch bzw. lassen sie sich die Kreditwürdigkeit eines potentiellen Käufers durch eine Bank schriftlich bestätigen. So gibt es beim Hausverkauf nachträglich keine bösen Überraschungen für Verkäufer.

Gilbers & Baasch Immobilien, Trier - Januar 2018

Kontakt

info@gilbers-baasch.de

Tel.: +49 (651) 99 55 200
Fax: +49 (651) 99 55 20 55

>> Kontaktformular