Immobilienpreise trotz Corona weiter im Aufwärtstrend

Trotz Corona bedingter Ausbremsung vieler Branchen befinden sich die Immobilienpreise in Trier im Aufwärtstrend.

Diese Entwicklung hat die Geschäftsstelle des städtischen Gutachterausschusses auf der Basis von mehr als 1.500 Kaufverträgen aus dem Jahr 2020 mit einem Gesamtvolumen von rund 550 Millionen Euro im aktuellen Grundstücksmarktbericht veröffentlicht.

Auszugweise wurden folgende Zuwächse zu den Vorjahren verzeichnet:

+ 15 % für Baugrundstücke für Ein- oder Mehrfamilienhäuser

+ 7 % für den Neubau von Eigentumswohnungen mit einer Wohnfläche bis zu 40 m²

+ 7 % für den Kauf von Einfamilienhäusern (Bestand)

+ 9 % für den Kauf von Eigentumswohnungen mit einer Wohnfläche von über 40m² (Bestand)

+ 13 % für den Kauf von Mehrfamilienhäusern (Bestand)

Höchstpreise für Neubauten wurden verzeichnet in Trier Nord mit 5.000 €/m², gefolgt von den Ortsteilen Feyen und Weismark mit 4.200 €/m².

Vergleichsweise niedrig hingegen lag der Quadratmeter-Preis im Nordwesten und in Trier-Ruwer bei rund 3.500 €.

Der Grundstücksmarktbericht bietet neben einer aktuellen Marktanalyse, hilfreiche Anhaltspunkte für Privatpersonen, die über mögliche Kauf– oder Verkaufsabsichten verfügen.

Verständliche Erläuterungen gesetzlicher Grundlagen, Methoden der Grundstücksbewertung mit praxisorientierten Beispielrechnungen sowie die Erklärung von Fachbegriffen hilft Laien, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, um sich anschließend von professionellen Dienstleistern der Branche beraten zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.trier.de/bauen-wohnen/grundstuecksmarkt/grundstuecksmarktbericht/

Quelle: Trierischer Volksfreund, 18.05.2021

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